Persönliche Gedanken über Veränderung, Älterwerden und die Frage, wie wir die zweite Lebenshälfte wirklich leben wollen
Es gibt diese Jahre im Leben, in denen nach außen betrachtet eigentlich alles weiterläuft wie immer. Man steht morgens auf, arbeitet, organisiert, kümmert sich, hält Termine ein, denkt an tausend Dinge gleichzeitig und bekommt den Alltag irgendwie gewuppt. Eigentlich funktioniert alles, nur man selbst fühlt sich irgendwann nicht mehr richtig mittendrin.
So ging es mir jedenfalls.
Es war kein großer Knall und auch nicht dieser eine Tag, an dem plötzlich alles anders war. Dieses Gefühl kam eher schleichend. Irgendwie neben der Spur, ein bisschen lost im eigenen Leben und gleichzeitig gar nicht genau wissend, was eigentlich nicht stimmt.
Der Alltag läuft ja.
Trotzdem entsteht irgendwann diese innere Leere. Man funktioniert, aber wo ist eigentlich die Frau geblieben, die neugierig war, Pläne hatte, sich auf etwas gefreut hat und unbedingt noch Dinge erleben wollte?
Gerade die Jahre rund um die Wechseljahre empfinde ich als eine extrem besondere Phase. Der Körper verändert sich, das eigene Körpergefühl verändert sich und gleichzeitig verschiebt sich der Blick auf das Leben. Die Eltern werden älter, die Zeit bekommt plötzlich eine andere Bedeutung und Fragen tauchen auf, für die früher überhaupt kein Raum war.
Wie möchte ich eigentlich weiterleben? Was möchte ich noch erleben? Ist mein Leben gerade wirklich so, wie ich es haben möchte? Oder gibt es kleine Stellschrauben, an denen ich drehen kann?
Wenn sich der eigene Körper plötzlich anders anfühlt
Die Wechseljahre beginnen natürlich nicht erst mit 50. Trotzdem habe ich gerade rund um diese Lebensphase sehr deutlich wahrgenommen, wie vieles gleichzeitig in Bewegung kommt.
Der Körper reagiert anders als früher. Nach ein paar Tagen mit Kuchen, Pasta, Brot, Restaurantessen und weniger Bewegung spannt die Hose schneller, der Bauch fühlt sich voller an und der ganze Körper kann aufgedunsener wirken. Lebensmittel, die jahrelang kein Thema waren, fühlen sich plötzlich anders an.
Gleichzeitig verändert sich das Äußere. Die Haare werden grauer, Falten sichtbarer, die Haut verändert sich und irgendwann tauchen diese berühmten Winkearme auf, die wirklich niemand bestellt hat.
Natürlich gehört das Älterwerden zum Leben. Trotzdem muss ich nicht jede Veränderung begeistert begrüßen.
Es geht für mich überhaupt nicht darum, mit über 50 wieder aussehen zu wollen wie mit 30. Viel wichtiger ist mir geworden, mich in meinem Körper wohlzufühlen, mich gerne anzuschauen und das Gefühl zu haben, gut für mich zu sorgen.
Es fühlt sich schön an, wenn das Treppensteigen wieder leichter wird, weil man sich regelmäßiger bewegt. Es tut gut, die Haut zu pflegen, sich Zeit für eine kleine Beauty Routine zu nehmen oder Kleidung zu tragen, in der man sich wirklich gerne sieht. Genauso wohltuend kann es sein, nach einigen chaotischen Tagen wieder bewusster zu essen und zu merken, dass der eigene Körper langsam zurück in seinen Rhythmus findet.
Genau aus solchen Situationen ist auch mein [7 Tage Reset] entstanden. Nicht weil eine Frau ständig abnehmen oder sich optimieren muss, sondern weil ich dieses Gefühl kenne, wenn man sich nach Urlaub, Festtagen, Restaurantbesuchen oder einigen ungeplanten Ernährungstagen einfach nicht mehr richtig wohl in seiner Haut fühlt.
Dann tut es gut, bewusst zu sagen: Jetzt kümmere ich mich wieder um mich.
Wer hat denn an der Lebensuhr gedreht? Und plötzlich gehört man zur Lebensmitte
Wo sind eigentlich all die Jahre hin?
Gefühlt war man doch gerade noch mitten im Aufbruch, hatte unendlich viel Zeit vor sich und dachte, für all die Dinge, die man noch machen möchte, wäre später noch genug Raum. Dann kam das Leben mit Arbeit, Beziehungen, Verantwortung, Alltag, Verpflichtungen und all den Dingen, die Tage, Wochen und Jahre füllen.
Auf einmal gehört man zur Lebensmitte.
Dieser Gedanke ist schon eigenartig. Nicht unbedingt traurig, eher staunend. Man schaut zurück und fragt sich: Wie habe ich meine Zeit verbracht? Was davon hat mich wirklich erfüllt? Was habe ich nur gemacht, weil es eben gemacht werden musste? Welche Wünsche habe ich immer wieder verschoben?
Mit zunehmendem Alter wird Zeit spürbarer. Nicht als Druck, sondern als Erinnerung daran, dass sie wertvoll ist und dass dieses berühmte später nicht endlos vor uns liegt.
Früher konnte ich vieles ganz selbstverständlich auf einen anderen Zeitpunkt verschieben. Reisen, mehr Zeit für mich, fitter werden, Englisch lernen, eine Idee endlich umsetzen oder etwas ausprobieren, das ich noch nie gemacht habe. Der Alltag war ohnehin voll und morgen gab es schließlich auch noch.
Nur läuft das Leben erstaunlich schnell weiter.
Ein Tag ist vorbei, dann die Woche, dann der Monat und manche Wünsche trägt man plötzlich schon seit Jahren mit sich herum.
Heute frage ich mich deshalb häufiger:
Wie lange möchte ich noch auf später warten?
Raus aus dem Wenn Dann Leben
Dieses Wenn Dann kennen wahrscheinlich viele von uns.
Wenn die Kinder größer sind, habe ich wieder mehr Zeit für mich. Wenn ich ein paar Kilo abgenommen habe, kaufe ich mir schöne Kleidung. Wenn dieses Projekt vorbei ist, wird alles ruhiger. Wenn mehr Geld da ist, kann ich reisen. Wenn ich mich wieder wohler fühle, gehe ich schwimmen. Wenn ich in Rente bin, mache ich endlich all die Dinge, für die heute keine Zeit ist.
Nur kommt dieser perfekte Zeitpunkt erstaunlich selten.
Ist eine Sache erledigt, wartet schon die nächste. Ein Monat ist geschafft und der nächste ist genauso voll. Ein Problem löst sich und irgendwo taucht ein neues auf.
Das Leben wartet nicht darauf, dass sämtliche Bedingungen stimmen.
Ich plane trotzdem gerne. Sehr gerne sogar. Ich denke voraus, entwickle Ideen und male mir aus, wie Dinge laufen könnten. Das Leben hat mir allerdings oft genug gezeigt, dass es sich für meine Planung nur begrenzt interessiert.
Deshalb mag ich diesen Satz:
Es ist, wie es ist. Und es kommt, wie es kommt.
Das bedeutet für mich nicht, alles einfach geschehen zu lassen. Ich kann Entscheidungen treffen, Verantwortung übernehmen, Ziele verfolgen und trotzdem akzeptieren, dass ich nicht alles kontrollieren kann.
Manches, was ich unbedingt wollte, ist nie passiert. Andere Dinge, die ich niemals hätte planen können, haben mein Leben komplett verändert.
Vielleicht besteht Lebenskunst genau darin, einen Plan zu haben und gleichzeitig offen genug zu bleiben für das, was tatsächlich kommt.
Ich habe mich schon mit 20 zu alt gefühlt
Das klingt heute fast absurd, aber ich habe mich tatsächlich schon mit 20 alt gefühlt.
Mit 20 habe ich mich zum ersten Mal selbstständig gemacht, auch weil in mir dieses starke Gefühl war, dass ich jetzt anfangen muss. Keine Zeit verlieren. Loslegen. Etwas schaffen.
Dieses Gefühl, für irgendetwas schon zu alt zu sein, hat mich erstaunlich lange begleitet.
Heute denke ich darüber völlig anders.
Nun bin ich Ü50 und merke gerade: Hey, ich kann mich immer noch komplett verändern. Das liegt ja nur an mir.
Dieser Gedanke fühlt sich unglaublich befreiend an.
Statt ständig gegen die Zeit anzurennen, komme ich heute viel mehr in meine eigene Mitte. Ich lerne, das Leben mit all seinen Facetten zu lieben und dankbar auf das zu schauen, was ich bereits erleben durfte, ohne dabei die Neugier auf das zu verlieren, was noch kommen kann.
Früher hatte ich öfter das Gefühl, zu spät dran zu sein.
Heute denke ich eher:
Ich bin jetzt hier. Was mache ich daraus?
Das ist doch die Generation Frauenpower
Ich treffe immer wieder Frauen über 50, über 60, über 70 und sogar über 80, die mitten im Leben stehen.
Frauen, die erst später mit Sport begonnen haben und plötzlich feststellen, wie viel Kraft noch in ihnen steckt. Andere gehen noch einmal ins Ausland, bauen sich ein Business auf, lernen etwas Neues, reisen, beginnen wieder kreativ zu arbeiten oder richten ihr Leben vollkommen neu aus.
Das finde ich unglaublich inspirierend.
Natürlich verändert sich der Körper mit zunehmendem Alter und selbstverständlich funktioniert manches nicht mehr genauso wie mit 25. Trotzdem ist eine Jahreszahl kein Ablaufdatum für Neugier, Veränderung, Lebensfreude und Abenteuer.
Mit 50 kann man neu anfangen. Mit 60 kann man eine vollkommen andere Richtung einschlagen. Mit 70 kann man stärker und beweglicher werden als Jahre zuvor. Mit 80 kann man noch etwas lernen, das einen schon immer interessiert hat.
Vieles beginnt tatsächlich im Kopf.
Nicht im Sinne von: Denk einfach positiv und dann wird alles gut. So funktioniert das Leben nicht.
Es beginnt vielmehr mit der inneren Erlaubnis, sich selbst nicht vorzeitig abzuschreiben.
Der Sinn des Lebens ist, so leidenschaftlich zu sein, dass niemand weiß, ob du verrückt oder genial bist.
Ich mag diesen Gedanken sehr.
Lieber möchte ich später noch irgendeine verrückte Idee verfolgen, als heute schon beschlossen haben, dass das Leben jetzt eben immer genauso weiterlaufen muss.
Wir sind nicht mehr im Frühling. Na und?
Die Natur zeigt uns jedes Jahr, dass nicht jede Phase gleich aussehen muss.
Ein wunderschöner Sommermorgen kann schon reichen, um mich daran zu erinnern, wie gut sich Leben anfühlen kann. Diese besondere Luft, der Duft des Sommers, das frühe Licht und dieses Gefühl von Weite lassen einen ganz normalen Tag plötzlich besonders beginnen.
Dann kommt der Herbst mit all seinen Farben und Facetten. Die Luft wird klarer, das Licht weicher und überall verändert sich etwas. Gerade der Herbst zeigt wunderbar, dass Veränderung nicht automatisch Verlust bedeutet.
Im Winter wird vieles ruhiger. Die Tage werden kürzer, draußen scheint alles einen Gang herunterzuschalten und drinnen fühlt sich ein heißer Kakao, ein guter Kaffee, eine warme Decke und ein Buch besonders wohltuend an.
Im Frühjahr beginnt alles wieder aufzubrechen. Aus der dunklen Erde kommt neues Grün, Knospen öffnen sich und die Natur beginnt wieder, sich zu bewegen.
Warum sollte das bei uns Menschen anders sein?
Mit über 50 befinden wir uns nicht mehr im Frühling unseres Lebens. Wir sind eher am Ende des Sommers oder bereits im Herbst.
Na und?
Der Herbst ist wunderschön.
Er hat Wärme, Tiefe, Farbe, Reife und unzählige Facetten. Er ist nicht weniger wertvoll, nur weil der Frühling vorbei ist.
Genau so möchte ich diese Lebensphase betrachten.
Nicht als Abstieg, sondern als eine andere Jahreszeit.
Ich empfinde auch immer stärker Dankbarkeit dafür, überhaupt hier zu sein. Leben zu dürfen. Erfahrungen gemacht zu haben. Fehler gemacht zu haben. Geliebt, verloren, begonnen, aufgehört und wieder neu angefangen zu haben.
Das alles gehört zu meinem Leben.
Das Leben findet jetzt statt
Viel schöner, als ständig auf den nächsten Lebensabschnitt zu warten, ist es, wieder wahrzunehmen, was heute da ist.
Unsere Welt kann unglaublich schön sein.
Natürlich gibt es schwere Zeiten, Sorgen, Abschiede und Dinge, die niemand positiv sehen muss. Trotzdem macht es einen Unterschied, worauf wir unseren Blick im Alltag richten.
Ein Morgen kann besonders werden, wenn das Licht anders durch das Fenster fällt als sonst. Ein Kaffee in der Sonne kann sich wie eine kleine Auszeit anfühlen, obwohl es gerade einmal zehn Minuten sind. Ein Weg durch den Wald macht den Kopf freier, weil für einen Moment nichts erledigt werden muss. Musik kann Erinnerungen zurückholen oder genau die Stimmung erzeugen, die man gerade gebraucht hat. Eine Begegnung oder ein gutes Gespräch können einen gewöhnlichen Tag unerwartet heller machen.
Unsere Sicht verändert nicht jede Realität, aber sie verändert durchaus die Art, wie wir unsere eigene Welt erleben.
Lächle einmal einen Menschen an, der dir entgegenkommt. Oft passiert etwas ganz Einfaches: Er lächelt zurück.
Für ein paar Sekunden hast du Freude verschenkt.
Das finde ich wunderschön.
Was liebst du wirklich?
Hat dir schon einmal jemand diese Frage gestellt?
Nicht was du besitzt. Nicht was du erreicht hast. Nicht worauf du stolz bist.
Was liebst du wirklich?
Diese Frage geht tiefer, als man zuerst denkt.
Schreib einmal auf, was dir spontan in den Sinn kommt. Menschen, Orte, Musik, Gerüche, Erinnerungen, Filme, Bücher, Jahreszeiten, Landschaften, Essen oder besondere Momente in der Natur gehören genauso auf diese Liste wie all die kleinen Dinge, die für niemand anderen etwas Besonderes sein müssen.
Manches davon verbindet dich mit Erinnerungen, anderes schenkt dir Ruhe oder Freude und wieder anderes erinnert dich daran, was in deinem Leben wirklich Bedeutung hat.
So eine Liste kann erstaunlich viel über dich erzählen. Mehr als manche To-do-Liste, mehr als ein Lebenslauf und manchmal sogar mehr als all die Dinge, die du bisher erreicht hast.
In der Lebensmitte kann man sich deshalb durchaus die Frage stellen:
Was möchte ich nicht nur noch erreichen, sondern was möchte ich noch lieben, erleben und fühlen?
Was hast du eigentlich zu verlieren?
Je älter ich werde, desto öfter denke ich:
Wenn nicht jetzt, wann dann?
Irgendwann ist dieses Leben vorbei. Das klingt hart, aber genau deshalb finde ich diesen Gedanken wichtig.
Was habe ich eigentlich zu verlieren, wenn ich etwas ausprobiere, das ich wirklich möchte?
Was hast du zu verlieren, wenn du einem Wunsch folgst, einen Traum ernst nimmst oder noch einmal ganz von vorne anfängst?
Natürlich geht es nicht darum, kopflos alles hinzuschmeißen und morgen auszuwandern. Ein Abenteuer muss überhaupt nicht spektakulär sein.
Es kann schon reichen, das eigene Hamsterrad bewusst zu unterbrechen.
Mach dir einmal eine Liste mit fünf Dingen, die du noch nie gemacht hast, die dich aber schon länger reizen. Such dir anschließend eines davon aus, das sich tatsächlich umsetzen lässt.
Das kann ein Kurs sein, eine Reise, eine neue Sportart, ein kreatives Projekt, ein Konzert, ein Wochenende alleine oder etwas ganz anderes, das bislang nur in deinem Kopf existiert.
Es muss nichts Großes sein.
Es muss nur deins sein.
Kleine Schritte verändern mehr, als man denkt
Die Frage „Wie möchte ich eigentlich weiterleben?“ muss nicht mit einem radikalen Neuanfang beantwortet werden.
Schau zunächst auf dein jetziges Leben.
Ist es fein so, wie es ist? Fühlst du dich wohl in deinem Alltag, deinem Körper, deinen Beziehungen und mit der Art, wie du deine Zeit verbringst? Gibt es etwas, das du schon lange verändern möchtest?
Dann fang dort an.
Eine kleine Veränderung kann erstaunlich viel auslösen. Mehr Bewegung kann dazu führen, dass du dich wieder kräftiger fühlst. Eine bewusste Pflegeroutine verändert nicht dein ganzes Leben, kann aber dieses schöne Gefühl zurückbringen, dich wieder um dich selbst zu kümmern. Ein Nachmittag nur für dich kann neue Gedanken entstehen lassen. Ein Nein an der richtigen Stelle schafft Raum für etwas, das dir wirklich wichtig ist.
Auch meine [Beauty Rituale von Kopf bis Fuß] gehören für mich genau in diesen Bereich. Kleine Rituale verändern nicht sämtliche Lebensumstände, aber sie können einen Moment verändern und genau dort kann etwas Größeres beginnen.
Es muss niemals perfekt sein.
Du musst nicht jeden Tag an dir arbeiten und dich auch nicht permanent optimieren.
Es geht um etwas viel Einfacheres: wieder das Gefühl zu bekommen, für dich selbst aufzustehen.
Der Stolz entsteht nicht erst dann, wenn irgendein riesiges Ziel erreicht wurde. Er kann schon da sein, wenn du heute etwas getan hast, von dem du weißt, dass es dir guttut.
Mein [7 Tage Reset] ist deshalb ebenfalls kein neues „Du musst“. Für mich ist er eine Möglichkeit, nach Zeiten, in denen ich mich körperlich schwer, aufgedunsen oder einfach aus meinem Rhythmus fühle, wieder bewusst einen Anfang zu machen.
Sieben Tage sind überschaubar.
Man muss nicht sein ganzes Leben verändern.
Man muss anfangen.
Bei dir fängt alles an
Niemand kommt, um dein Leben für dich zu verändern.
Nicht dein Partner, nicht deine Kinder, nicht deine Freunde, nicht mehr Geld, nicht ein anderes Gewicht und auch nicht irgendein perfekter Zeitpunkt in der Zukunft.
Die Verantwortung liegt bei dir.
Genau das empfinde ich heute nicht mehr als Belastung, sondern als Freiheit. Denn wenn ich selbst Verantwortung für mein Leben übernehmen kann, bedeutet das gleichzeitig, dass ich etwas verändern kann.
Du musst dafür nicht heute alles umwerfen. Du darfst langsam anfangen, einen Schritt machen, wieder zurückfallen, neu beginnen und deinen Weg immer wieder verändern. Kleine Schritte reichen, solange du dich bewegst.
Die Lebensmitte ist kein Schlusspunkt. Sie kann genau der Moment sein, an dem du aufhörst, dein Leben nur zu verwalten, und wieder anfängst, es bewusst zu leben.
Bei dir fängt alles an. Du bist die Veränderung, auf die du wartest. Tu es für dich, für dein Leben und für all das, was noch vor dir liegt.
Ciao 💖
Wonja

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